Salmon Arm, Calgary und co.

Hey ihr lieben Blogleser,

nachdem wir nun Kelowna vor mehr als zwei Wochen verlassen haben, haben wir doch schon wieder einiges erlebt.

Angefangen bei der Farm in Salmon Arm. Wir sind also am 1. August dort angekommen. Grosses Haus, Pool, (stinkende) Pferde usw. . Eigentlich erstmal nicht schlecht. Viel zu tun gibt es auf so einer Farm ja immer. Ehrlich gesagt wissen wir gar nicht so recht was wir euch da erzaehlen sollen. Paul sagt gerade eigentlich muesse man das alles unter einem Wort zusammen fassen: Mooooeep!

Ich versuchs trotzdem mal. Unsere Gastmutter in dem Sinne, ueber die das eigentlich auch alles lief, war nett und sumpatisch. Sie hatte auch die ganze zeit gesagt, dass sie mit unserer Arbeit sehr zufrieden ist. Die Kinder davon 4 leibliche und 2 adoptierte, waren seltener da. Aufgrund von Camps und Ferien usw. . Die Familie war protestantisch und hat dann natuerlich gebetet vor dem Essen usw. Ich meine ist nicht unbedingt etwas fuer mich und Paul aber man akzeptiert es. Der Vater war seeeeehhhhrrr seltsam uns gegenueber. Schon am ersten Tag der Begegnung hat man gemerkt, dass er scih nicht besonders freut das wir da sind.

Naja die woche verging, wir hatten unsere Aufgaben. Ich hab gebacken, Paul gekocht. Niemand hat sich je beschwert. Allerdings muss man sagen, dass uns einige Dinge sehr gestoert haben. Zum Beispiel fing es damit an das der Sohn (welcher Prister werden will) jeden Abend auf der couch sitzt und seine Messer schaerft. Wurfmesser (!!!) die dann immer ueberall offen herum liegen. Der Vater hat immer seine Adoptivtochter gemobbt. Sie sass dann schon weinend am Tisch und er macht einfach weiter. Im Hof stand ein Luftgewehr und wir durften uns nicht "Resident Evil" anschauen... komische Menschen.

Nach einer Woche, abends, kam dann der Vater aggressiv in unser Zimmer und meinte wir muessen gehen. Gruende konnte er uns keine nennen und hat uns auch permanent abgeblockt. Nachdem Paul dann doch nochmal nachgefragt hat, hat er uns gesagt das wir ihn nerven. Er wuerde sich nicht wohl fuehlen wenn wir da waeren.

Im nachhinein muss ich allerdings sagen, dass wir es bisher nicht bereut haben das wir gehen mussten.

Als erstes haben wir ein Campingwochenende eingelegt. In der von Naehe von Revelstoke gabs es einen kostenlosen "Walk-in" Campingplatz. Okay das hiess wieder wandern, aber dafuer war der Paltz zum zelten umso schoener, Direkt am Fluss, eiskaltes Wasser, mit hohen Bergen und wir waren allein. Den ganzen Tag haben wir gelesen und uns irgendwie die Zeit vertrieben. Gegen Abend kamen dann andere Leute die meinten, dass ein Baum umgekippt sei und jetzt der Zugang versperrt ist. Wir waren also fuer kurze Zeit eingeschlossen. Aber gott sei dank nur kurz denn der Baum wurde von einem Besucherwagen zur seite gezogen. War aber trotzdem ein toller Ausflug.

Revelstoke an sich ist eine Kleinstadt. Sehr suess gemacht aber nicht wirklich viel zu sehen dort. Also sind wir weiter zum Lake Louise gefahren.

Ach ja Lake Louise... da geraet man schon ins schwaermen. Tuerkisfarbenes Wasser, Eichhoernchen und wandern. Aber es lohnt sich die 3,5km, 400hoehenmeter bergauf zu wandern. Wir sind zum Agens-Teehouse gelaufen. Es liegt direkt an einem kleinen Bergsee (natuerlich eiskalt), es war herlichster Sonnenschein. Wir haben dort gegessen und die Streifenhoernchen gefuettert

Danach ging es weiter nach Banff. Schoene Stadt. Wir waren dort bisschen bummeln und haben uns den stadtpark angeschaut. Im naechsten Ort Canmore haben wir uns dort einen Platz zum Picknick gesucht. Salat gemacht und uns entspannt.

Im Vergleich zu den kleinen Stadten ist Calgary ziemlich... unstrukturiert. Als erstes muss man vielleicht sagen, dass es sehr weitlaeufig ist. Wir haben unseren ersten Nachmittag am fluss verbracht. Eigentlich wollten wir dirt auch uebernachten aber mitten in der Nacht klopft es an unsere Scheibe, wir sollen wegfahren, das waere ein Park. Keine Schilder, Nichts! Aber gut man will sich ja nicht mit der Polizei anlegen . Am zweiten Tag haben wir uns mal um unser Telefon gekuemmert, damit wir uns auch bewerben koenenn. Dazu waren wir kurz in Downtown. Viel gibts da nicht ausser Malls zum einkaufen. Aber gut. Wir sind dann zu einer weiteren grossen Mall gefahren, bei der das parken frei war. Wir waren da kurz drinnen und hatten dann beschlossen gleich da zu parken uebernacht um am naechsten Tag shoppen zu gehen. Ja haben wir gedacht, wieder wurden wir verscheucht. Wir haben uns schlaftrunken ins naechste Wohngebiet gestellt. Am naechsten Morgen um zehn klopft es wieder an die Scheibe :D. Ein nachbar hat sich gewundert, das ein fremdes Auto auf der Strasse steht. Der Polizist war aber ganz nett und hat uns dann erstmal erklaert wo wir stehen duerfen und wo nicht. Konnte uns eigentlich nur recht sein. Wir waren an dem Tag trotzdem shoppen und ich habe mir Cowboy Stiefel gekauft. Gestern sind wir dann abends seit langem mal wieder in einem Pub gewesen und haben uns das bisschen Downtown angesehen. Also man muss sagen Calgary bietet viele Moeglichkeiten wenn man geld hat und gerne shoppen geht, ansonsten gibt es da nicht wirklich viel zu sehen

 

So das war unser Statement. Jretzt sind wir auf dem Weg nach Edmonton.

Alles Liebe von Paul und Marie

 

Hier noch ein paar Bilder:

Bilder 1

Bilder2

Bilder3

Bilder4

2 Kommentare 17.8.14 01:36, kommentieren

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Salmon Arm, Calgary und co.

Hey ihr lieben Blogleser,

nachdem wir nun Kelowna vor mehr als zwei Wochen verlassen haben, haben wir doch schon wieder einiges erlebt.

Angefangen bei der Farm in Salmon Arm. Wir sind also am 1. August dort angekommen. Grosses Haus, Pool, (stinkende) Pferde usw. . Eigentlich erstmal nicht schlecht. Viel zu tun gibt es auf so einer Farm ja immer. Ehrlich gesagt wissen wir gar nicht so recht was wir euch da erzaehlen sollen. Paul sagt gerade eigentlich muesse man das alles unter einem Wort zusammen fassen: Mooooeep!

Ich versuchs trotzdem mal. Unsere Gastmutter in dem Sinne, ueber die das eigentlich auch alles lief, war nett und sumpatisch. Sie hatte auch die ganze zeit gesagt, dass sie mit unserer Arbeit sehr zufrieden ist. Die Kinder davon 4 leibliche und 2 adoptierte, waren seltener da. Aufgrund von Camps und Ferien usw. . Die Familie war protestantisch und hat dann natuerlich gebetet vor dem Essen usw. Ich meine ist nicht unbedingt etwas fuer mich und Paul aber man akzeptiert es. Der Vater war seeeeehhhhrrr seltsam uns gegenueber. Schon am ersten Tag der Begegnung hat man gemerkt, dass er scih nicht besonders freut das wir da sind.

Naja die woche verging, wir hatten unsere Aufgaben. Ich hab gebacken, Paul gekocht. Niemand hat sich je beschwert. Allerdings muss man sagen, dass uns einige Dinge sehr gestoert haben. Zum Beispiel fing es damit an das der Sohn (welcher Prister werden will) jeden Abend auf der couch sitzt und seine Messer schaerft. Wurfmesser (!!!) die dann immer ueberall offen herum liegen. Der Vater hat immer seine Adoptivtochter gemobbt. Sie sass dann schon weinend am Tisch und er macht einfach weiter. Im Hof stand ein Luftgewehr und wir durften uns nicht "Resident Evil" anschauen... komische Menschen.

Nach einer Woche, abends, kam dann der Vater aggressiv in unser Zimmer und meinte wir muessen gehen. Gruende konnte er uns keine nennen und hat uns auch permanent abgeblockt. Nachdem Paul dann doch nochmal nachgefragt hat, hat er uns gesagt das wir ihn nerven. Er wuerde sich nicht wohl fuehlen wenn wir da waeren.

Im nachhinein muss ich allerdings sagen, dass wir es bisher nicht bereut haben das wir gehen mussten.

Als erstes haben wir ein Campingwochenende eingelegt. In der von Naehe von Revelstoke gabs es einen kostenlosen "Walk-in" Campingplatz. Okay das hiess wieder wandern, aber dafuer war der Paltz zum zelten umso schoener, Direkt am Fluss, eiskaltes Wasser, mit hohen Bergen und wir waren allein. Den ganzen Tag haben wir gelesen und uns irgendwie die Zeit vertrieben. Gegen Abend kamen dann andere Leute die meinten, dass ein Baum umgekippt sei und jetzt der Zugang versperrt ist. Wir waren also fuer kurze Zeit eingeschlossen. Aber gott sei dank nur kurz denn der Baum wurde von einem Besucherwagen zur seite gezogen. War aber trotzdem ein toller Ausflug.

Revelstoke an sich ist eine Kleinstadt. Sehr suess gemacht aber nicht wirklich viel zu sehen dort. Also sind wir weiter zum Lake Louise gefahren.

Ach ja Lake Louise... da geraet man schon ins schwaermen. Tuerkisfarbenes Wasser, Eichhoernchen und wandern. Aber es lohnt sich die 3,5km, 400hoehenmeter bergauf zu wandern. Wir sind zum Agens-Teehouse gelaufen. Es liegt direkt an einem kleinen Bergsee (natuerlich eiskalt), es war herlichster Sonnenschein. Wir haben dort gegessen und die Streifenhoernchen gefuettert

Danach ging es weiter nach Banff. Schoene Stadt. Wir waren dort bisschen bummeln und haben uns den stadtpark angeschaut. Im naechsten Ort Canmore haben wir uns dort einen Platz zum Picknick gesucht. Salat gemacht und uns entspannt.

Im Vergleich zu den kleinen Stadten ist Calgary ziemlich... unstrukturiert. Als erstes muss man vielleicht sagen, dass es sehr weitlaeufig ist. Wir haben unseren ersten Nachmittag am fluss verbracht. Eigentlich wollten wir dirt auch uebernachten aber mitten in der Nacht klopft es an unsere Scheibe, wir sollen wegfahren, das waere ein Park. Keine Schilder, Nichts! Aber gut man will sich ja nicht mit der Polizei anlegen . Am zweiten Tag haben wir uns mal um unser Telefon gekuemmert, damit wir uns auch bewerben koenenn. Dazu waren wir kurz in Downtown. Viel gibts da nicht ausser Malls zum einkaufen. Aber gut. Wir sind dann zu einer weiteren grossen Mall gefahren, bei der das parken frei war. Wir waren da kurz drinnen und hatten dann beschlossen gleich da zu parken uebernacht um am naechsten Tag shoppen zu gehen. Ja haben wir gedacht, wieder wurden wir verscheucht. Wir haben uns schlaftrunken ins naechste Wohngebiet gestellt. Am naechsten Morgen um zehn klopft es wieder an die Scheibe :D. Ein nachbar hat sich gewundert, das ein fremdes Auto auf der Strasse steht. Der Polizist war aber ganz nett und hat uns dann erstmal erklaert wo wir stehen duerfen und wo nicht. Konnte uns eigentlich nur recht sein. Wir waren an dem Tag trotzdem shoppen und ich habe mir Cowboy Stiefel gekauft. Gestern sind wir dann abends seit langem mal wieder in einem Pub gewesen und haben uns das bisschen Downtown angesehen. Also man muss sagen Calgary bietet viele Moeglichkeiten wenn man geld hat und gerne shoppen geht, ansonsten gibt es da nicht wirklich viel zu sehen

 

So das war unser Statement. Jretzt sind wir auf dem Weg nach Edmonton.

Alles Liebe von Paul und Marie

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